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Vom Berg ins Tal und vom Seegrund an die Oberfläche

Aktualisiert: 11. Dez 2020

Im Frühsommer gab es erstmalig eine ganz besondere Aktion in Kooperation mit den Umwelttauchern am Wolfgangsee. Die 8 Mitglieder von #estutnichtweh und 4 Kinder befreiten die bergigen Ufer vom Müll, die etwa 20 Umwelttaucher kümmerten sich um den Müll am Seegrund.



Ein großer Unterschied: Während die Wanderer, ausgestattet mit Drecksackerl und Mistzangerl direkt losstarten können, ist der Aufwand für die Umwelttaucher enorm: von Genehmigungen und schwerem Tauchequipment, zu dem gewichtigen Müll, der vom Seegrund heraufgetaucht wird, bis hin zur Entsorgung dessen ist viel Vorbereitung nötig.

Doch es zahlt sich aus! Nach 2 Tagen Umwelttauchen war ein ganzer Container vollgefüllt mit 1550 kg Müll. Plastikflaschen, -becher und sonstige Plastikverpackungen und -folien, Glasflaschen, Gläser, Scherben, Dosen jeglicher Art, zahlreiche Autoreifen, Batterien, Ölfässer und -behälter, Textilien und Schuhe, Fahrradteile, Angelzubehör, diverse Metallteile und vieles andere mehr. Die Highlights waren eine WC-Schüssel, eine Badewanne, ein Kunststoffboot und ein künstliches Gebiss.




Immerhin 3,80 kg Müll wanderte mit #estutnichtweh vom Berg ins Tal. Darunter vor allem Zigarettenstummel, Taschentücher, Jausenverpackungen und Plastikflaschen, die bevorzugt an Rastplätzen liegenbleiben.

Der Appell von #estutnichtweh lautet daher: Bitte nehmt euren Müll wieder mit nach Hause und entsorgt ihn ordnungsgemäß, damit auch die nachfolgenden Wanderer die traumhafte Natur unverschmutzt genießen können!

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