Suche
  • #estutnichtweh

Wildes Bayern unterstützt #estutnichtweh

Aktualisiert: 8. Aug.

Jede Landschaft, in der wir Menschen uns bewegen, ist das Zuhause von Wildtieren. Wir sehen sie nicht immer, aber wenn wir zum Beispiel in den Bergen wandern, verbergen sich Gams, Auerhuhn, Schneehuhn oder Zitronenzeisig oft irgendwo in unserer Nähe. Mit allem, was wir tun, beeinflussen wir ihre Lebensqualität. Sind wir laut, vertreiben wir sie, und hinterlassen wir Müll, fügen wir ihnen vielleicht sogar körperlich Schaden zu. Auf einer größeren Skala beeinträchtigen wir ganze Lebensräume oder Populationen – und speziell hier setzt die Arbeit von Wildes Bayern an.


Reh
Foto: Wildes Bayern, Monika Baudrexl

Der Verein Wildes Bayern e. V. existiert seit 2015 und versteht sich als Anwalt der Wildtiere. Wildtiere haben hierzulande keine Lobby. Nur selten werden ihre Bedürfnisse in der Land- und Forstwirtschaft, im Tourismus oder bei Raumplanungen berücksichtigt. Auch die Jagd, deren Handlungsgrundlage artenreiche und vielfältige Wildbestände in intakten Lebensräumen sind, wird im Konzert der Nutzerstimmen kaum gehört. Ebenso wird nirgendwo der Standpunkt öffentlich vertreten oder von Politik und Nutzerverbänden eingefordert, dass die Gesellschaft einen berechtigten Anspruch auf ein artenreiches Lebensumfeld und den Genuss von Naturschönheiten und Wildtieren besitzt. Wildes Bayern ist inzwischen ein nicht mehr wegzudenkender oder zu ignorierender Akteur, wenn es um Fragen von Wildtieren, Naturschutz und Tierschutz für Wild geht.


Alpensalamander
Foto: Wildes Bayern, Monika Baudrexl

Wildtiere ganz konkret vor Leiden zu bewahren, ist ein elementarer Punkt auf unserer Agenda. Ihm dient zum Beispiel unsere Kampagne „Todesfalle Zaun“, mit der wir bewirken, dass liegengelassene Zäune in der Landschaft aufgespürt und beseitigt werden. Die Initiative „estutnichtweh“ unterstützen wir aus vollem Herzen: Wer Müll beseitigt, verhindert, dass sich zum Beispiel Reh oder Hirsch, Alpensalamander oder Wildschwein in Schnüren oder Dosen verfangen, dass Rehböcke sich in Zäunen verheddern und entkräftet eingehen, oder dass Füchse oder Dachse mit dem Kopf in Plastikbehältern ersticken. Wildes Bayern unterstützt „estutnichtweh“, weil Müll der gesamten Natur Schaden zufügt. Wer draußen wandert und nicht nur hinter sich selbst, sondern auch hinter anderen aufräumt, tut den Wildtieren vom Schmetterling bis zum Steinbock einen großen Gefallen.


Reh im Zaun gefangen
Foto: Wildes Bayern, Robert Hoffmann

18 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen